Warum ist das WM-Geld so ungleich?

Die Mythen des fairen Spiels
Ich saß letzte Nacht vor den Tabellen – wie immer – nach einem langen Tag mit Tabellen in meiner Wohnung am Südende. Die Zahlen lügen nicht: Manchester City mit 47,38 Mio., Bayern München mit 45,08 Mio., Real Madrid mit 41,19 Mio. Doch dann Paris Saint-Germain mit 33,27 Mio.… und plötzlich VfL Bochum auf nur 1,92 Mio.
Das ist keine zufällige Verteilung. Es ist eine Hierarchie, die seit 2003 in UEFAs Finanzarchitektur eingebaut ist.
Die unsichtbare Architektur
Die Lücke geht nicht um Leistung. Es geht um Geschichte. Clubs mit Jahrzehnten an Champions-League-Erfolg erhalten zusammengesetzte Belohnungen – Sponsoren zahlen mehr für globale TV-Rechte, die vor Jahrzehnten verhandelt wurden. Kleinere Vereine? Sie bekommen Reste aus nationalen TV-Verträgen und niedrigere Rundfunkverträge. Kein Bonus für Playoffs – nur Überleben.
Warum hält das an?
Ich fragte einen ehemaligen UEFA-Ökonomen, warum das so bleibt. Er lächelte und sagte: „Wir belohnen Konsistenz.“ Das System wurde nicht für Fairness entworfen – sondern für Stabilität. Die Großen werden größer, weil sie vorhersehbar sind. Die Kleinen werden kleiner, weil sie für Mediamärkte irrelevant sind. Das ist nicht kaputt – es ist optimiert.
Die menschliche Kosten
Hinter jedem Millionendollar steht ein Athlet, der jahrzehntelang trainierte – nicht nur auf dem Platz – sondern in Vorständen, wo Entscheidungen von Bankern getroffen werden, die nie nach Mitternacht ein Spiel live beobachteten, doch immer noch ihre Boni aus Equity-Vereinbarungen bekamen, die Ambition aus Gemeinschaften ausschlossen, die nicht träumen konnten.
ReevesChicago
Beliebter Kommentar (1)

يا جماعة! المكافآت ماشي عدالة… هي نظام توزيع ملكي! مانشستر سيتي يشرب شمبانيا والبايرن يأكل كباب، وريال مدريد يحلم بجائزة، لكن فل بوخوم؟ عنده قطعة رغيف من التلفزيون القديمة! حتى الأرقام تضحك من نفسها… لو سويقنا نصف الملعب، نلاقي اللاعبين بدلًا من رقم؟

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